ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Habt Ihr interessante Links ??? Hier könnt Ihr sie vorstellen.

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Bassmann
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ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Bassmann » 05.12.2018 21:24

Hallo!

Die Hälfte der Ladeboxen für die heimischen Garagen ist lt. ADAC unbrauchbar...
Guckstu hier.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Gulbenkian
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Gulbenkian » 06.12.2018 22:24

Dafür wurde je Kategorie auch mind. 1 Gerät mit SEHR GUT bewertet. War erstaunt, dass die so günstig sind.
Golf IV BiFuel '06
Touran 2.0 Ecofuel

Robert
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Robert » 06.12.2018 23:23

Gulbenkian hat geschrieben:
06.12.2018 22:24
War erstaunt, dass die so günstig sind.
Echt?
Ich finde die Dinger echt teuer, da steckt doch nichts drin. Allerdings sollte man immer dazu sagen, wie es aber auch im Artikel steht, dass die Installation noch dazu kommt. Damit ist natürlich nicht in erster Linie das Aufhängen des Dings gemeint, sondern die Strippe von wo auch immer her zu ziehen und das kann richtig Aufwand machen.

Davon aber abgesehen, ich glaube nicht, dass man zu Hause mehr als eine Schuko-Steckdose für ein E-Mobil braucht (zumindest gilt das für mehr als 95% der Autofahrer). Dafür stehen Autos einfach zu viel zu lange herum. Schnelllader braucht es nur an Fernverkehrsrouten.

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Bassmann
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Bassmann » 07.12.2018 00:32

Hmmm...

Der ADAC empfiehlt die Bereitstellung einer Lademöglichkeit mit 11kW.
V*A=W...
Rechnen wir mal mit 100V und 10A, da sind wir bei 1000W=1kW.
200V und 10A sind dann 2kW.
Um das auf 11kW zu bekommen, müsste man die Ladespannung auf 550V erhöhen?
Oder doch lieber die Ampere-Stromstärke erhöhen auf 55A?

Wie dick sollen die Ladekabel werden? 48mm²? Die gibt es nicht im allgemeinen Kfz-Zubehörhandel.

MfG Bassmann
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Robert » 07.12.2018 00:49

Mit E-Technik im praktischen Gebrauch hast du es nicht so, oder?
Hausanschlüsse generell haben einen Drehstromanschluss, der bringt 400V, eine einzelne Phase dessen 230V, die typische Schuko-Steckdose hat damit 2,3kW Leistung.
Alles was man mehr an Leistung will, das verlegt man mit dickeren Leitungen um mehr Ampere durchzuleiten. Zu einem Mehrparteienhaus geht also eine etwas dickere Leitung, welche typischer Weise kurz vor dem Messkasten endet. Braucht man also mehr als die Schuko an seinem Parkplatz, dann muss man von dort eine Leitung ziehen. Das kann ein kleiner, aber auch ein großer Aufwand sein, je nach Begebenheit.

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Bassmann
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von Bassmann » 07.12.2018 19:43

Ich hoffe ich kann Dich beruhigen: Ich hab schon immer elektrisches Licht in der Wohnung gehabt, und in der Garage ist bereits ein Stromverteilerkasten mit Drehstrom, den hab ich für den Doppelstock-Einbau gebraucht, die Hydraulikpumpe arbeitet mit 400V. Und dass statt der 220V aus früheren Zeiten das Netz inzwischen mit 230V betrieben wird, ist auch klar.

MfG Bassmann
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dridders
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Re: ADAC testet Ladeboxen für Elektroautos

Beitrag von dridders » 08.12.2018 14:12

Also eine typische Schuko-Steckdose kann eine Leistung von 3,6kW liefern, nicht 2,3kW, denn Schuko ist auf 16A ausgelegt. Bei den maximal zulässigen 253V wären wir dann bei sogar 4kW. Lediglich Eurostecker (also die flachen, 2-poligen) sind nur auf (ich meine) 10A spezifiziert.
Der Hausanschluß selbst bei einem EFH hat min. 3x35A, somit 24kW. Die Zuleitung selbst läßt für gewöhnlich auch 63A zu, mancherorts ist auch die Hausabsicherung beim normalen EFH schon mit 63A.
Eine 11kW-Ladebox braucht nur einen popeligen 3x16A-Anschluß. Ein Durchlauferhitzer braucht mehr.
Und Gleichstromseitig: die Spannungen in den Fahrzeugen sind aus gutem Grund recht hoch gehalten. Ob das außerhalb vom Fahrzeug interessiert hängt aber dann wieder vom Ladeverfahren ab. Fahrzeuge mit kleinerem Akku lassen ggf. auch keine Ladung mit 11kW zu, Fahrzeuge mit größerem Akku... interessiert nicht die Stromaufnahme beim Laden, sondern die Stromabgabe wenn der Teslafahrer wieder mal 'nen Bleifuß hat und über 100kW Leistung abruft. Schon allein um das handhaben zu können ist die Spannung vom Akku entsprechend hoch, denn hohe Stromstärken bedeuten auch schnell hohe Verluste und damit hohe Abwärme.

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