Seat MII & VW UP mit CNG

Rund um die Serien-Erdgasmodelle von Volkswagen, Audi, Seat und Škoda.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 25.08.2017 19:54

Jameln hat ja leider dicht gemacht. Dannenberg speist noch ein und hat direkt neben der Biogasanlage die CNG-Tankstelle.

Ach ja: @LPG/CNG-User: Willkommen hier im www.erdgasfahrer-forum.de !

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

CNG/LPGuser
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Beitrag von CNG/LPGuser » 26.08.2017 19:03

... der neue wird der Mii Chic für die Dame des Hauses, abzüglich des Dieselrestwertes
von 1750.-€ für einen 20 Jahre alten Seat Inca 1.9 SDI und einer CNG Prämie von 2000.-€ wird er 12.000 € kosten....
Ab erst gibts noch eine Probefahrt. ich lass mich überraschen....
LG

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Welche Technik wurde im Mii verbaut?

Beitrag von CNG/LPGuser » 27.08.2017 20:21

Ich habe noch eine technische Frage an die Besitzer des Mii bzw. Up oder Citigo
wisst ihr welche Gasanlage verbaut wurde? Ich meine die Hersteller von Steuergerät,
Verdampfer und Einspritzrails.
Ist eine VSI Anlage verbaut?

Freu mich auf Antworten...
LG

gato311
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Beitrag von gato311 » 27.08.2017 20:40

Du weisst schon, dass das nen CNG Auto ab Werk ist, sprich alles integriert im normalen Motorsteuergerät.

Die Kupplungen beim Tanksystem sind wohl WEH.

Ev. weiss ja jemand mehr.

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Beitrag von CNG/LPGuser » 27.08.2017 21:20

Danke für die Info. ja das die nicht extra ein zweites SG einbauen war mir schon bewusst...
Mein ehemaliger Arosa war ja Nachgerüstet da war dann das Steuergerät doppelt vorhanden...
Ich weiß das die Werksnahen Umrüstungen der Volvos eine Prins Anlage besitzen
was VW verbaut würde mich schon interessieren...
LG und Gut Gas

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erfolgreiche Probefahrt

Beitrag von CNG/LPGuser » 04.09.2017 15:58

so nun wird er bestellt, ganz so wie die Angetraute es möchte, die Probefahrt hat mich sehr positiv überrascht, das Platzangebot für die Fahrgäste ist völlig ausreichend, und
wenn ich nicht wüsste das es ein Dreizylinder wäre, ich hätte es nicht bemerkt.
Gegenüber dem Arosa ein Quantensprung, tolle Innenausstattung und Übersicht nettes Design...
Der Mii kommt dann in Weiß als Chic mit Sitzheizung und Soundsystem...
dazu noch Winterreifen auf Stahlfelgen das ganze für 12.400 € laut Liste wären es 16.150 € aber es gibt ja die CNG Prämie von 2000€ und die 1750 € für den alten Diesel
(Inca 1,9 SDI Bj 1999) da trennen wir uns gerne...
Soll Mitte November soweit sein- bis dahin gut Gas

venator
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Beitrag von venator » 04.09.2017 17:17

Wirst du nicht bereuen, in unserer Familie fahren 2 MIIs und ein UP zusammen ca. 300.000km.
Bisher keine Probleme.
Viel Spaß mit dem Kleinen.

Gruß Venator

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cybershadow
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Beitrag von cybershadow » 04.09.2017 17:18

CNG/LPGuser hat geschrieben:Danke für die Info. ja das die nicht extra ein zweites SG einbauen war mir schon bewusst...
Mein ehemaliger Arosa war ja Nachgerüstet da war dann das Steuergerät doppelt vorhanden...
Ich weiß das die Werksnahen Umrüstungen der Volvos eine Prins Anlage besitzen
was VW verbaut würde mich schon interessieren...
LG und Gut Gas
Die Motoren aus dem VW-Konzern sind von VW von Grund auf als Erdgas-Motoren konstruiert. Sie basieren natürlich auf den entsprechenden Benzin-Direkteinspritzern, enthalten aber an vielen zentralen Stellen erdgasspezifische Bauteile. Zu nennen sind da z.B. die wassergekühlten Benzin-Einspritzdüsen, Änderungen am Zylinderkopf, den Ventiltrieben und Ventilen, den Kolben, dem Katalysator etc. Außerdem haben die Erdgasmotoren eine höhere Verdichtung (im Mii 11,5:1 statt 10,5:1 beim Benziner) und ein spezielles Motorsteuergerät, das sowohl für den Erdgas-, als auch für den Benzinbetrieb zuständig ist. Die komplette Erdgasanlage ist in die Fahrzeugdiagnose eingebunden.

Das hat mit Nachrüst-Bastellösungen, wie sie bei Autogas üblich sind, nicht viel gemeinsam.

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@cybershadow

Beitrag von CNG/LPGuser » 04.09.2017 19:59

Danke für die Info, ja die Infos von VW sind sehr spärlich, allerdings kann ich mir kaum Vorstellen das der Konzern eine komplett eigene CNG Technik entwickelt hat, das der Motor Optimiert wurde ist ersichtlich, auch das das Steuergerät für CNG angepasst bzw. ausgelegt wurde.
Inwieweit VW eigene Einspritzdüsen (für CNG) entwickelt hat ist aber nicht ersichtlich,
ich denke das die das Rad nicht neu erfunden haben sondern auf am Markt bekannte
Hersteller zurückgegriffen haben, ich kann mich da natürlich täuschen aber die Technik würde mich schon Interessieren. Nach über 10 Jahren LPG und einigen Jahren CNG Erfahrung (Arosa nachgerüstet) kann ich mir einiges Vorstellen.Das Gas muss ja irgendwie in die Brennkammer mit Luft angereichert kommen, die alten Systeme haben einfach in den Ansaugstutzen eingeblasen (Venturi Technik), später wurden dann mit
Sequentiellen Düsen gearbeitet da wurde jeder Zylinder einzeln "befüllt" inzwischen ist man bei LPG bei der Flüssigeinspritzung angekommen. Das das bei CNG nicht ohne weiteres möglich ist liegt an der Dichte und dem Taupunkt von Methan. Wäre zwar auch möglich aber nur mit sehr hohem technischem Aufwand.(Druck von 600 Bar um das Methan zu verflüssigen).
Lange Rede kurzer Sinn: Es sollten Gasdüsen verbaut sein von wem auch immer,
nur ist dazu nichts im Netz zu finden ich werde wenn der MII da ist der Sache mal auf den Grund gehen dann weiß ich mehr...
LG

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 04.09.2017 20:41

Nachrüst-Bastellösungen
Redet doch über Nachrüstungen nicht immer so despektierlich.

Umrüster verstehen in vielen Fällen ihr Handwerk und sind in der Lage, manches Problem, von dem die Marken-Werkstätten keinen blassen Schimmer haben, zu lösen. Also bitte.

Hört auf, einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen.

MfG Bassmann
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da hast du recht

Beitrag von CNG/LPGuser » 04.09.2017 20:53

Lieber Bassmann,
ohne die Arbeit der Nachrüster wäre die ganze Entwicklung der Gasantriebe von den Konzernen nicht in Gang gekommen, den Pionieren der Gasumbauten gebührt alle Ehre.
Das sich die Konzerne dann auf den Markt getraut haben haben diese einzig und allein ihnen zu verdanken. Aber wie immer bei solchen Innovationen ist der Markt erst einmal aus den idealistischen "Kinderschuhen" gewachsen werden die "Freaks" vergessen und
haben nur noch geringen Anteil an den Erfolgen (auch Monetär).
Es gibt nur noch wenige Umrüsten und die die Überlebt haben, haben aus gutem Grund überlebt,die Wartung bei Gasfragen überlasse ich lieber einem "Fachmann" als einem
"geschulten" Mechatroniker, gut das ich einen sehr kompetenten Fachmann in meiner nähe habe...
LG

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Beitrag von cybershadow » 04.09.2017 20:55

Natürlich baut VW nicht alle seine Teile selbst. Die Einblasventile kommen m.W. von Bosch, der Gasdruckregler von Ventrex, die Flaschen von Faber oder Worthington, ...

Die gesamte Erdgasanlage ist aber ungeachtet der Zulieferteile tatsächlich eine VW-Entwicklung.
Zuletzt geändert von cybershadow am 04.09.2017 21:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von cybershadow » 04.09.2017 21:20

Bassmann hat geschrieben:
Nachrüst-Bastellösungen
Redet doch über Nachrüstungen nicht immer so despektierlich.

Hört auf, einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen.
Du hast natürlich vollkommen Recht, die Hersteller der Umrüstsätze und auch die Fachwerkstätten, die diese verbauen, leisten im Rahmen ihrer Möglichkeiten großartiges. "Bastellösung" ist das falsche Wort, denn sowohl die Hersteller, als auch die meisten Fachwerkstätten liefern professionelle Arbeit ab. Nicht umsonst verbaut Volvo ab Werk Prins-Anlagen.

Es ist trotzdem eine Tatsache, dass es immer nur die zweitbeste Lösung sein kann, einen originär für den Benzinbetrieb gebauten Motor nachträglich auf Gasbetrieb umzurüsten. Es gibt nun mal Parameter, die durch eine Nachrüstung nicht beeinflusst werden können. Viele nachgerüstete Motoren neigen im Gasbetrieb durch die fehlende interne Kühlung zu Problemen mit den Auslassventilen und eine Optimierung des Motors auf die höhere Klopffestigkeit von Erdgas ist auch nicht möglich. Außerdem integrieren sich Nachrüstlösungen nicht in die herstellereigene Fahrzeugdiagnose.

Streichen wir den Ausdruck "Nachrüst-Bastellösungen" und ersetzen ihn durch "Nachrüstlösungen von Fremdherstellern für nicht für den Gasbetrieb optimierte Motoren". Einverstanden?

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Beitrag von Bassmann » 04.09.2017 21:32

Ja, ist mir -als Fahrer von Umrüstautos- wesentlich sympathischer.

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Re: @cybershadow

Beitrag von bljack » 05.09.2017 06:24

CNG/LPGuser hat geschrieben:[...]inzwischen ist man bei LPG bei der Flüssigeinspritzung angekommen. Das das bei CNG nicht ohne weiteres möglich ist liegt an der Dichte und dem Taupunkt von Methan. Wäre zwar auch möglich aber nur mit sehr hohem technischem Aufwand.(Druck von 600 Bar um das Methan zu verflüssigen).
Da muss ich dann doch mal korrigieren ;-)
Methan hat seinen kritischen Punkt bei 190,56 Kelvin = -82,59°C. Überhalb dieser Temperatur kann Methan nicht durch Druck verflüssigt werden; nicht durch 600bar, nicht durch 6.000bar und auch nicht durch 60.000bar. Der Taupunkt hat damit jedoch nix zu tun.

cybershadow hat geschrieben:Sie basieren natürlich auf den entsprechenden Benzin-Direkteinspritzern
Im Falle up/Mii/Citigo auf dem entsprechenden Benzin-Saugrohreinspritzer ;-)
Meistens mit meinem ecoup und manchmal mit ihrem Leon ST TGI unterwegs.

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