warum alle Raucher nach 2 Monaten an NO2 sterben...

Habt Ihr interessante Links ??? Hier könnt Ihr sie vorstellen.

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birb
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Beitrag von birb » 12.03.2018 17:27

Hallo,
Gastra hat geschrieben:vor 20 Jahren war die Luft viel dreckiger und vor 40 Jahren gradezu unvollstellbar dreckig. Trotzdem hat niemand so ein Theater gemacht...
Du meinst die Zeit, als Asbest noch ueberall verwendet wurde?


Gruss,
Juergen

Robert
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Beitrag von Robert » 12.03.2018 18:35

JM1374 hat geschrieben:Darf man dort wenigstens Rad fahren? Oder verbietet das auch der gesunde Menschenverstand.
Doch natürlich, aber ich finde hier zieht durchaus wieder das Argument mit den Arbeitsplatzgrenzwerten. Dagegen spricht ja immer, dass man das nur 8h max. 5 Tage die Woche macht. Dort vorbei fahren tut man 5 Minuten.
Und man braucht sich nichts vormachen, eine Hauptverkehrsstraße wird auch mit Erdgas oder Elektro kein Luftkurort oder eine Naherholungszone. Aber niemand der bei Verstand ist nutzt solch einen Platz in der Art und Weise.

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 12.03.2018 21:43

Welches Argument mit den Arbeitsplatzwerten?
Das kann man nicht vergleichen. Die Ziele und Ursprünge sind vollkommen andere.

Wenn gastra sagt, vor 20 oder 40 Jahren war die Luft schlechter, stimmt das natürlich. Nur ist das kein Argument. Oder wollen wir im Stillstand verharren?auch hier sehe ich parallelen in der Ansicht was die Argumente der afd betrifft.

Klar gibt es auch Ingenieure oder Wissenschaftler, die die 950 mit den 40 vergleichen. Bei neutraler Betrachtung und wenn ich mir amgucke was für Institute das sind, muss hier wohl Befangenheit die Ursache sein. Oder andere persönliche Gründe.
Meine Fachkollegen und ich selbst können diese Gedankengänge nicht nachvollziehen. Ich diene nur dem gesunden Menschenverstand und keiner lobby. Das tut echt weh.
Was gastra hier betreibt und äußert ist keine Meinung, sondern schlichtweg quark mit Soße.entweder weiss er dass auch oder er ist ein Verschwörungstheoretiker..

Robert
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Beitrag von Robert » 12.03.2018 22:07

petergabriel74 hat geschrieben:Welches Argument mit den Arbeitsplatzwerten?
Das kann man nicht vergleichen. Die Ziele und Ursprünge sind vollkommen andere.
Warum sollte das Ziel ein anderes sein?
Als Ziel sehe ich einen unter Berücksichtigung der Machbarkeit einen best möglichen Gesundheitsschutz an .... bei beiden Grenzwerten.
Die Ursprünge sind sicher anders, aber sollten in vergleichbaren Ergebnissen enden. Warum aber tun sie das nicht?

Ich sehe hier tatsächlich auch Befangenheit auf allen Seiten, denn so richtig stichhaltige Ergebnisse kann keine Seite präsentieren. Echte Grenzwerte gibt es nicht, das sehe ich ähnlich wie bei radioaktiver Strahlung.

Und da gilt, minimieren wie und wo es geht, aber immer unter Berücksichtung der Verhältnismäßigkeit, zu der auch die Bestandssicherheit und Rechtssicherheit gehört. Abwägung der Rechtsgüter nennt sich das.

Ansonsten ist Stillstand doch Unsinn. Die Luft wird immer besser, ernsthaft und nachhaltig. Nur eben nicht so wie die willkürlich festgelegten Grenzwerte es gerne hätten.

Ansonsten erkläre mir, warum grade 40 Mirko und nicht 50?
Wissenschaftlich begründet bitte!

Gastra
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Beitrag von Gastra » 13.03.2018 13:43

petergabriel74 hat geschrieben:Welches Argument mit den Arbeitsplatzwerten?
Das kann man nicht vergleichen. Die Ziele und Ursprünge sind vollkommen andere.

Wenn gastra sagt, vor 20 oder 40 Jahren war die Luft schlechter, stimmt das natürlich. Nur ist das kein Argument. Oder wollen wir im Stillstand verharren?auch hier sehe ich parallelen in der Ansicht was die Argumente der afd betrifft.

Klar gibt es auch Ingenieure oder Wissenschaftler, die die 950 mit den 40 vergleichen. Bei neutraler Betrachtung und wenn ich mir amgucke was für Institute das sind, muss hier wohl Befangenheit die Ursache sein. Oder andere persönliche Gründe.
Meine Fachkollegen und ich selbst können diese Gedankengänge nicht nachvollziehen. Ich diene nur dem gesunden Menschenverstand und keiner lobby. Das tut echt weh.
Was gastra hier betreibt und äußert ist keine Meinung, sondern schlichtweg quark mit Soße.entweder weiss er dass auch oder er ist ein Verschwörungstheoretiker..
das muss man erst mal bringen, du stellst eine Verschwörungstheorie auf nach der sich alle Institute welche die 950 als Grenzwert geeignet halten sich untereinander verschworen haben und bezeichnest mich als Verschwörungstheoretiker :rolleyes:

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Gulbenkian
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Beitrag von Gulbenkian » 13.03.2018 21:49

Robert hat geschrieben:Echte Grenzwerte gibt es nicht, das sehe ich ähnlich wie bei radioaktiver Strahlung.

Und da gilt, minimieren wie und wo es geht, aber immer unter Berücksichtung der Verhältnismäßigkeit, zu der auch die Bestandssicherheit und Rechtssicherheit gehört. Abwägung der Rechtsgüter nennt sich das.
Also technisch lassen sich die 40µg/m³ (Jahresdurchschnitt!) seit Jahren locker erreichen. Diesel mit Pipieinspritzung und Speicherkat vorausgesetzt. Das konnte VW schon 2009/2010(?) mit den BlueTDI Modellen. Dreckiger war aber anscheinend billiger. :ka:
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petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 15.03.2018 19:17

Genau....so ist es. Es wäre ein leichtes gewesen, die Grenzwerte (Immission) einzuhalten.
Nur hat es niemanden interessiert, was schon ein eigener Skandal ist.
Wie wird heute in den News das Thema eingeführt? Fahrverbote müssen vermieden werden!
Von dem Ziel der Einhaltung und den Gesundheitsschutz wird gar nicht gesprochen.
Tja...wäre möglich gewesen ohne Fahrverbote, jetzt ist der Zug aber schon seit Jahren abgefahren.
Sch****, wenn man hoch pokert, aber das schlechteste Blatt Oberhaupt auf der Hand hat. Wer hier die Politik oder Autoindustrie schützt muss wohl ein Egomane sein.

Robert
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Beitrag von Robert » 16.03.2018 00:35

Gulbenkian hat geschrieben:Dreckiger war aber anscheinend billiger. :ka:
Vor allem haben es unsere Volksvertreter explizit erlaubt.
In dem Fall die EU, die aber im Gegenzug den Kommunen Grenzwerte für die Luft allgemein vorgeschrieben hat.
Sprich sie haben erlaubt, dass die Hauptemmitenten das dürfen, aber nach unten befohlen, dass die Luft sauber zu sein hat.
Es wundert mich wirklich, dass dieses scheinheilige Spiel der EU nicht stärker im Fokus steht.

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 16.03.2018 14:36

Ja...is klar....vor allem Deutschland hat sich vor der EU ja auch immer für strengere Grenzwerte von Fahrzeugen und den Regelungen drum herum eingesetzt.

Bis zuletzt ist Deutschland hier führend, bei der EU auf die Bremse zu treten.

Robert
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Beitrag von Robert » 16.03.2018 16:44

petergabriel74 hat geschrieben:Ja...is klar....vor allem Deutschland hat sich vor der EU ja auch immer für strengere Grenzwerte von Fahrzeugen und den Regelungen drum herum eingesetzt.

Bis zuletzt ist Deutschland hier führend, bei der EU auf die Bremse zu treten.
Trotzdem macht nicht Deutschland in dem Fall die Regeln, sondern die EU.

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 16.03.2018 17:59

Aber wenn Deutschland da nein gesagt hat, wurde da halt nachverhandelt, bis alles kaputt war. Zuletzt noch nach dem offiziellen Bekanntwerden des abgasskandals....siehe Multiplikatoren. Traurig.armselig.

Robert
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Beitrag von Robert » 16.03.2018 18:29

petergabriel74 hat geschrieben:Aber wenn Deutschland da nein gesagt hat, wurde da halt nachverhandelt, bis alles kaputt war.
Klar macht Deutschland Lobbyarbeit, aber ein Vetorecht oder was auch immer, das gibt es nicht.
Hier ist nur einer Verantwortlich und das ist die EU!

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 16.03.2018 21:54

ASO...grundsätzlicher Frust auf die EU. Hört sich sehr nach diesem komischen Verein an, der mit Sicherheit keine Alternative ist.
Ich äußere mich nun aber in diesem Thread nicht mehr. :wall:

Robert
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Beitrag von Robert » 16.03.2018 22:07

petergabriel74 hat geschrieben:ASO...grundsätzlicher Frust auf die EU.
Falsch!
Wer hat die Gesetze gemacht? Einfache Frage, einfache Antwort?

Ich bin frustriert, weil die Verantwortung für "saubere Luft" an die Städte und Kommunen seitens der EU deligiert wird, aber die EU ihrerseits festgelegt hat, was die Hauptverursacher rausblasen dürfen. Das nennst du fair gegenüber der kommunalen Ebene?


Die Bundesebene ist da kein echter Player, denn die sind "offiziell" gar nicht involviert.

P.S.: Das ist kein "alternativer Fakt", auch wenn EU-Fans (zu denen ich mich an etlichen Stellen dazu zähle) das gerne so bezeichnen.

petergabriel74
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Beitrag von petergabriel74 » 17.03.2018 18:35

Das ist falsch.
Die Verantwortung wird nicht seitens der EU an die Kommunen durchgereicht, sondern von der Bundesregierung wider besseren wissens an diese abgewälzt.
Ein Vertragsverletzungsverfahren der EU richtet dich gegen die Länder (also die Bundesrepublik) nicht gegen die Städte.

Hab ich das hier eigentlich schon mal gepostet:

https://www.umwelt.niedersachsen.de/akt ... 59424.html


Das zeigt wie falsch die Behauptung ist, einzelne Städte hätten ein Problem. Da lügt so ziemlich jeder, inkl unserer Kanzlerin, die letztens nach dem Urteil mal wieder behauptet hat, es sei ein Problem einzelner Städte. Durch Realitätsverdrängung wird das Problem nicht gelöst.

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