Gemischtes off-topic aus "Keine Rede vom Polo TGI

Allgemeines zum Thema Erdgasfahrzeuge was nicht in die anderen Rubriken passt.

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Roncalli2012
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Beitrag von Roncalli2012 » 11.02.2018 19:24

Ich denke die paar Minuten für den Tankvorgang sollte es uns CNG-ler schon wert sein. Immerhin kommt bei uns hinten kein NOx und keine Partikel heraus.
Ich weiß nicht wieviel Jahre in der Summe ich schon in Stuttgart im Stau gestanden bin. Das ist Lebenszeit, die unwiderruflich verloren ist! :cry:

Da fallen die paar Minuten fürs Tanken nicht mehr sehr ins Gewicht.
Auch einen Diesel oder Benziner muss getankt werden, oder ist da die Tankstelle schon mit eingebaut!? Und die Schlange an der Kasse ist ist genausolang, egal ob ich Erdgas oder Benzin/Diesel tanke.

LG
Roncalli 2012

P.S. Ich fahre in Stuttgart direkt an der CNG-Tanke vorbei. Die Staus werden dadurch aber auch nicht kürzer. :cry:
Seit 2000 mit umgerüstetem Opel Vectra unterwegs. In 12 Jahren und 450.000 km keinen Ausfall der CNG-Anlage.
Seit 06/2012 Caddy Ecofuel.
03/2017: 2 neue Flaschen und GDR auf Kulanz. :eek:

Robert
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Beitrag von Robert » 11.02.2018 20:32

Gulbenkian hat geschrieben: Ich tanke alle 2 Tage an einer Tankstelle, die für mich keinen Meter Umweg bedeutet. Selbst jetzt mit defektem Tankventil brauche ich nicht länger als 6min inkl. bezahlen. Wo lüge ich mir das was zusammen?
Die 5 Minuten hast du dich aber auch nicht getraut aufzuschreiben, erst recht nicht im Mittel ;).
Roncalli2012 hat geschrieben:Immerhin kommt bei uns hinten kein NOx und keine Partikel heraus.
Auch das ist sich selbst belogen. Es mag weniger sein, aber nichts ist faktisch einfach falsch.

Roncalli2012
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Beitrag von Roncalli2012 » 12.02.2018 12:04

@Robert
Auch das ist sich selbst belogen. Es mag weniger sein, aber nichts ist faktisch einfach falsch.
Das schreibt zumindest der ADAC.

Ca. 5 Mio Dieselfahrer haben den Dieselpartikelfilter einfach ausgeräumt mit der Schlagbohrmaschine, damit sie keinen neuen kaufen müssen, wenn er dicht ist.
Und bei sehr vielen Diesel ist die Abgasreinigung im Fahrbetrieb zu 90 % abgeschaltet.

Und nun wundert man sich, weshalb die Feinstaubwerte in den letzten 10 Jahren nicht zurückgegangen sind. Vielleicht sollte die Bundesregierung der Automobilindustrie auf die Füße treten, ab die Bundesregierung steckt ja mit der Automobilindustrie unter einer Decke.

Da dürfte der Erdgaser nicht schlecht dastehen. Auch dürfte die Ökobilanz gegenüber einem E-Auto deutlich besser sein, solange wir noch Braunkohle verstromen.

LG
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Robert
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Beitrag von Robert » 12.02.2018 19:02

Roncalli2012 hat geschrieben: Ca. 5 Mio Dieselfahrer haben den Dieselpartikelfilter einfach ausgeräumt mit der Schlagbohrmaschine, damit sie keinen neuen kaufen müssen, wenn er dicht ist.
Und bei sehr vielen Diesel ist die Abgasreinigung im Fahrbetrieb zu 90 % abgeschaltet.

Und nun wundert man sich, weshalb die Feinstaubwerte in den letzten 10 Jahren nicht zurückgegangen sind.
Jeder Dritte soll den DPF ausgeräumt haben und die Software manipuliert haben? Sorry, aber auf den Straßen werden insgesamt bei weitem nicht mal so viele Diesel unterwegs sein, die jemals ein Problem mit dem Filter bislang hatten. Und einen DPF kann man auch nicht abschalten.

Ansonsten, wie kommst du darauf, dass die Feinstaubwerte nicht zurück gegangen sind?
Die sind massiv zurück gegangen.
Am Neckartor wurde 2005 noch mehr als jeden zweiten Tag der Grenzwert überschritten, in letzten Jahr nur noch gut jeder zehnte Tag.
http://www.stadtklima-stuttgart.de/inde ... hreitungen
Wer da keinen massiven Rückgang bei beiden Schadstoffen erkennt, der will einfach nur seiner "Angst" fröhnen.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 12.02.2018 21:50

Es geht ja schon los mit CHIPTUNING.

Dass so ein Müll überhaupt noch verkauft werden darf, ist eigentlich auch schon ein Skandal.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Beitrag von gato311 » 12.02.2018 21:59

Spätestens seit Abgasskandal und Zwangsupdates hat das Chippen ja mehr Berechtigung denn je, um das System wenigstens nach dem Zwangsupdate wieder haltbar hinzukriegen. Wenn jetzt die Behörden einen verarschen, um alte Fehler in der Kontrolle auszubügeln, muss man sich als Verbraucher schon noch irgendwie wehren können.
Ich bin schon die Euro 3 Diesel mit abgeklemmter AGR gefahren, weil das auf Dauer mit nicht gut ging. Mit heutiger AGR-Überwachung muss man ja chippen, um den Mist auf ein motorverträgliches Niveau einzudämmen.
Riesen Partikelmengen und ölende Motoren wegen zugesiffter Ansaugtrakte helfen niemandem.

Meiner Meinung nach liegt das Problem hier daran, dass dauernd in eine Technologie das Allheilmittel gesucht wird und dann treten die Probleme auf.
Bei Diesel ist es nun mal systemimmanent, dass er sehr effizient ist, aber NOx produziert. Da muss man bei der Abgasreinigung schon mit Augenmaß beigehen, um nicht in arge Probleme bei der Haltbarkeit zu kommen durch übermäßige AGR-Raten usw.

Ein echtes Problem ist das alles nur, wenn fast alle auch in der Innenstadt dauernd Diesel fahren müssen, weil es entsprechend unnötig gefördert wird.

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Beitrag von Bassmann » 12.02.2018 22:50

@gato311: Anarcho?

Die faktische Nutzungseinschränkung von Dieselautos per -drohender- kommunaler Verordnung ist allerdings ein Problem. Bis ca. Mitte 2017 waren fast die Hälfte der Kfz-Neuanmeldungen Dieselfahrzeuge. Sauber sind davon imho einzig die, die Euro 6d schaffen.

MfG Bassmann
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bljack
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Beitrag von bljack » 13.02.2018 08:04

Bassmann hat geschrieben:Es geht ja schon los mit CHIPTUNING.

Dass so ein Müll überhaupt noch verkauft werden darf, ist eigentlich auch schon ein Skandal.

MfG Bassmann
Warum sollte das nicht verkauft werden dürfen? Und wollen wir auch ein Verbot von Fahrzeugen über 50kW fordern?
Chiptuning ist nicht gleichbedeutend mit Umgehung der Abgasreinigung. ;-)
Meistens mit meinem ecoup und manchmal mit ihrem Leon ST TGI unterwegs.

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gato311
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Beitrag von gato311 » 13.02.2018 08:59

@Bassmann

Wenn man lang genug versucht, die Regeln einzuhalten und verarscht wird, wird jeder irgendwann die Sache mit dem nötigen Augenmaß betreiben, um nicht selbst am Ende frustriert zu sein. Dann nützt man der Gesellschaft nämlich gar nichts und läuft Gefahr, wirklich keine Grenzen mehr zu kennen.

Ich habe früher aus Respekt vor dem geistigen Eigentum auch fast nur Originalsoftware gekauft, weil man es mir so beigebracht hat. Teilweise auch mit viel Aufwand aus den USA, weil hier unbezahlbar.

Das führt nicht zwangsläufig dazu, dass man ein schlechter Mensch wird oder alles mit Füßen tritt. Man sollte aber schon Sinn und Zweck von Regelungen sich anschauen und das ganze mit Augenmaß betreiben.
Das hat nichts mit Anarchie zu tun. Mag aber daran liegen, dass ich schon ausreichend von der Welt gesehen habe, um zu wissen, dass ich als Verbraucher keinerlei Einfluss auf den Lauf der Welt habe, wenn ich mit oder ohne Abgasrückführung fahre. Da hat man auch als Einzelner andere Stellschrauben, indem man Leute für bestimmte nützliche Dinge begeistert, sich ehrenamtlich engagiert, etc.

@BlackJack
Mit der Ausnahme, dass mal wirklich der Autohersteller eine Motorvariante auf den Markt geworfen hat, die nur gedrosselt wurde per Software (gibt es mal in Einzelfällen) oder wo lediglich an der Qualität der Kolben gedreht wurde, ist Chiptuning auch mit Abgasgutachten heutzutage nach meiner Erfahrung in der Regel mit der mehr oder weniger starken Umgehung der Abgasnormen verbunden. Bei den Abgasgutachten der Tuner ist meist zu bedenken, dass das Gutachten nicht jeden Lastzustand des Motors abdeckt. Oder es wurde schlicht mit getürkter Software getestet und der Kunde kriegt ne ganz andere aufs Auto. Das merkt bei den kleinen Stückzahlen pro Tuner aber eh niemand bzw. bemüht ein teures Gutachten, um das zu beweisen.

Da werden halt trickreich auch die Lücken in den Meßverfahren ausgenutzt.

Das machen Autohersteller (in größerem Stil) aber auch, wenn auch nicht so auffällig. Insofern sollte man die Kirche im Dorf lassen bei den kleinen Mengen gechippter Autos.
Zu den Zeiten vor den DPF war es besonders auffällig. Ich habe z.B. meinen 1.4 TDI bei einem namhaften Tuner mit TÜV Gutachten (viel Geld dafür extra gezahlt) chippen lassen. Da sah man schon mit bloßem Auge, dass der unter Last zur Nebelmaschine wurde. Als im Wege der Nachbesserung die Leistung runtergedreht wurde, war es immer noch gut sichtbar. Mit abgeklemmter AGR wars unten rum etwas besser, aber immer noch sichtbar, wenn Ladedruck anlag.

Beim Abgastest ohne Last war natürlich alles normal.

Als ich dann nen Placeborußfilter wegen der grünen Plakette eingebaut habe, konnte ich den Chip eh nicht mehr legal fahren, weil dann ja schon auf der Zulassungstelle aufgefallen wäre, dass das Gutachten des Filters nicht im Betrieb mit Chip gemacht wurde.

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Beitrag von bljack » 13.02.2018 11:00

Das setzt dann aber voraus, dass annähernd alle Chiptuner mit gehörigem kriminellen Potential vorgehen und nicht nur die legalen Spielräume ausnutzen.
Auch ab Werk wird das Abgasverhalten ja nicht bei Volllast o.ä. geprüft sondern ausschließlich nach dem jeweils gültigen Prüfzyklus; da sollten bei den allermeisten Ottomotoren auch ohne Außerkraftsetzung der Abgasreinigung bzw. Teilen davon Möglichkeiten vorhanden sein (z.B. Ladedruck oder Drehzahlbegrenzer). Beim Diesel mag das komplizierter sein, aber auch nicht unmöglich. Wenn man sich da mal den OM651 anschaut, hat man in der Grundausführung sicherlich einige werkseitige Reserven beim Ladedruck, weil nicht für jede einzelne der Varianten teure Bauteile angepasst werden.
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Beitrag von gato311 » 13.02.2018 11:52

Die von Dir genannten Grenzen sind nicht immer einfach zu ziehen und muss jeder für sich finden. Das werden wir hier nicht lösen können.

Wer lebt, schädigt andere.
Erhalte ich ein Fahrzeug, schädige ich die Wirtschaft.
Kaufe ich ein neues, schädige ich in aller Regel die Umwelt und damit auch wieder Leute.

Dass da einiges aus dem Ruder läuft, sah man an der Feinstaubdiskussion bzgl. Dieselabgasen, sieht man jetzt bei der NOx Diskussion um VW, wo man erst langsam drauf kam, dass viele legale" Diesel ja nahezu das gleiche Problem haben.

Häufig geht bei den Diskussionen die Relation aber unter, weil viele dieses nicht einschätzen können.

Meiner Meinung nach die Gesamthaltedauer der Fahrzeuge in Mitteleuropa viel zu kurz ist, damit der Ersatz ernsthaft sinnvoll in der Gesamtbilanz ist.
Klar, man muss nicht die älteste Möhre im Taxenbetrieb an schon entsprechend belasteten Orten schwerpunktmäßig einsetzen. Das zu steuern, ohne die individuellen Freiheiten der Leute über Gebühr zu beschränken, ist die Kunst.

Ich arbeite selbst an einer Ampel an einer Hauptverkehrsstraße und habe einige Zeit auch an so einer Str. gewohnt. Ich kann da schon mitreden.
Die Leute, die da mit 70 durchrollen, stören mich jedenfalls am wenigsten.
Anfahrende LKW an der roten Ampel, dass sind die Störenfriede.
Oder jetzt bei der neuen (schwachsinnigen) Mode in HH, Hauptstr. nachts auf 30 zu begrenzen.
Der Heini, der im 1. Gang oder im Leerlauf im Drehzahlbegrenzer durchknallt, um sein Missfallen allen mitzuteilen, der stört mich.

Die 50 innerorts sind eine rein politische Übereinkunft. Nahezu absolute Sicherheit geht ohne Abschaffung des Individualverkehrs nicht und somit kaum ein ernsthaftes Ziel.

50 kann mal viel zu schnell, mal eigentlich viel zu langsam sein je nach Situation, persönlicher Fähigkeit, Wetter, Belag, Fahrzeug usw.

Zu meinen, man wäre davor gefeit, irgend eine Schuld auf sich zu laden, wenn man sich an alle Verkehrsregeln hält, halte ich für einen Irrglauben. Das gaukelt einem vielleicht der Verstand vor, damit man nicht in Panik durchs Leben geht. Das Leben und Autofahren sind per se gefährlich.

Man will den Leuten nur halbwegs juristische Sicherheit geben. Darüber wird § 1 StVO dann gerne vergessen. Wenn jemand maximal 70 statt 50 in der Stadt fährt, wenn er dabei niemanden anfährt und Rücksicht auf die Mitmenschen nimmt, finde ich persönlich das völlig OK. Mit Tempo 50 steht man schon in einer Wagenlänge + Reaktionszeit. Letztere verursacht hauptsächlich die schweren Unfälle, wenn die Leute pennen.

Ev. liegt meine Haltung daran, dass ich schon länger in Ländern gelebt habe, wo Verkehrsregeln innerorts weitgehend obsolet sind und man schnell merkt, mit welchem Fahrstil man sicher und schnell ankommt. Die Einhaltung von irgendwelchen Höchstgeschwindigkeiten spielt da eine absolut untergeordnete Rolle.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Jeder, mich eingeschlossen, ist erst einmal dem eigenen Gewissen verpflichtet und erst nachrangig irgendwelchen Gesetzen.

Natürlich ist es sinnvoll, sich an Gesetze zu halten. Zum Selbstzweck darf das aber nicht werden. Dazu sind die Gesetze schlicht zu schlecht.

Ex-User20
Beiträge: 4
Registriert: 31.10.2017 17:30

Beitrag von Ex-User20 » 13.02.2018 17:48

Was ist denn das hier für eine Plattform?

So viel "Off-Topic-Sch...." habe ich bisher noch in keinem anderen Forum erlebt. Ich hätte mich hier gerne eingebracht, aber darauf habe ich jetzt die Lust verloren.

Ich wünsche euch noch einen regen Austausch quer durch alle Themen und das alles unter einer Überschrift.

Ich bin dann `mal weg...

Robert
Beiträge: 1105
Registriert: 22.12.2014 22:29

Beitrag von Robert » 13.02.2018 18:55

Hallo gato,

ich muss hier sagen - ich teile Meinung grundsätzlich schon.

Eine gute kritisch hinterfragende Grundhaltung und der logische Menschenverstand kommen oft viel zu kurz.

Im Gegenzug braucht man sich aber auch nicht beschweren, wenn es kleine Strafen für kleine Verstöße gibt.

schienenbein
Beiträge: 198
Registriert: 26.04.2014 17:13

Beitrag von schienenbein » 13.02.2018 19:18

micmar hat geschrieben:Wenn man hier mitliest, kann man nur mit dem Kopf schütteln... So viel "Off-Topic-Sch...."
Micmar hat leider nicht Unrecht. Hinzu kommt, dass man einzelnen Beiträgen gar nicht folgen kann, weil man nicht weiß, worauf sie sich beziehen (auch wenn man regelmäßig mitliest), was sie bedeuten oder wie sie gemeint sind.
Zuletzt geändert von schienenbein am 13.02.2018 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

Roncalli2012
Beiträge: 138
Registriert: 19.09.2016 18:34

Beitrag von Roncalli2012 » 13.02.2018 19:28

gato311 hat geschrieben:Natürlich ist es sinnvoll, sich an Gesetze zu halten.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 46630.html

Die Bundesregierung wird zurzeit von der EU-Kommission zur Rechtstaatlichkeit gezwungen, weil die EU-Grenzwerte in der Bundesrepublik Deutschland nicht eingehalten werden. Die Bundesregierung als Exekutive ist nach Art. 20 Abs. 3 GG an Recht und Gesetz gebunden, d.h. nach unserer Verfassung müsste sie schon seit Jahren die Grenzwerte der 39. BImSchV einhalten.
Durch die BImSchV wurde die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 umgesetzt. Man wusste also schon vor 10 Jahren, was auf uns zukommen wird. Trotzdem wurde vom Kraftfahrtbundesamt vermutlich nicht eine einzige Typgenehmigung überprüft!? Wenn ja, dann hätte man schon vor 10 Jahren festgestellt, dass die Abgaswerte in der Typgenehmigung NICHTS mit der Realität zu tun hat.
Die Bundesregierung schert sich also nicht um geltende Gesetze (Bundesimmisionsschutzverordnung)! Dies allein ist schon verfassungswidrig.
Nun wird die Bundesregierung durch die EU-Kommission gezwungen in Deutschland die Rechtstaalichkeit wieder herzustellen.

Nur so kann eine Klage und drohende Bußgelder von 400.000 EUR pro Tag noch abgewendet werden.

DANKE liebe EU, dass du in Deutschland für saubere Luft sorgst. Selbst eine grüne Landesregierung wie in BW muss dazu gezwungen werden um für saubere Luft zu sorgen. Was ist aus den Grünen nur geworden?

Ich denke die Automobilhersteller müssen sich jetzt warm anziehen, denn mit Softwareupdates kann man zwar die Bundesregierung still halten, aber nicht die EU-Kommission mit ihrer Klageandrohung.
Auch dem Steuerzahler ist es nur sehr schwer zu vermitteln, dass er pro Tag 400.000 EUR zahlen soll, nur weil die Bundesregierung sich nicht an die eigenen Gesetze hält, bzw. weil die Bundesregierung verfassungswidrig handelt.

Soviel zum Thema Gesetze

Einen schönen Abend

Roncalli2012
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