B200NGD im Alltag

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Gastra
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Gastra » 13.03.2019 10:24

Es muss aber definitiv ohne Werkzeug vom Autofahrer selbst durchführbar sein, erst recht ohne Spezialwerkzeug. Da man als Autofahrer vor jeder fahrt (sic!) kontrolieren muss ob die Beleuchtung funktioniert, sah man es als notwendig an, dass der Autofahrer seine Ersatzbirnchen auch tatsächlich einbeuen kann.

Für LED gelten aufgrund des Lebendsdauerpostulats möglicherweise andere Regeln, für Xenonscheinwerfer ist dies m.W. auch der Fall (ebenfalls angeblich ewig haltend, in der Praxis aber nicht....)

Robert
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 13.03.2019 10:28

Gastra hat geschrieben:
13.03.2019 10:24
Es muss aber definitiv ohne Werkzeug vom Autofahrer selbst durchführbar sein, erst recht ohne Spezialwerkzeug.
Die Vorschrift spricht nicht von jeglichem Werkzeug, sondern nur von Spezialwerkzeug. Insgesamt bietet die Vorschrift einen riesigen Graubereich.

Gastra
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Gastra » 13.03.2019 13:16

so weit ich weiß, muss das Bordwerkzeug genügen, der Sinn dahinter ist ja grade dass man unterwegs die Birnen auswechseln könne muss. Man ist übrigends dazu verpflichtet vor jeder Fahrt die Funktionsfähigkeit der Beleuchtung zu prüfen...

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 13.03.2019 13:46

Das mit dem "Bordwerkzeug" ist bereits eine Interpretation der Vorschrift. Die ist sicher auch nicht daneben, wenn man sich fragt, was denn eigentlich "kein Spezialwerkzeug" bedeutet.
Trotzdem sagt das an sich noch nichts über den Umfang aus, den so ein Tausch einen Leuchtmittels haben darf.

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Ausfall Kennzeichenleuchte

Beitrag von Sven2 » 13.03.2019 19:17

Ersatzteil ist verbaut. Wie bereits beschrieben einfach zu machen.
Nebenerkenntnis: Die Farbtemperatur des Ersatzteils ist deutlich geringer als die der alten Leuchte. Also alt: bläulich; neu: gelblich. Stört nicht wirklich, aber bemerkt habe ich es schon.
Absicht oder schwankende Produktqualität? Wird uns MB wohl nicht verraten.
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 13.03.2019 19:53

Oder auch Alterung des Leuchtmittels.

Bei meinen extra Warmweißen 8 Jahre alten LEDs im Badezimmer habe ich auch den Eindruck, dass diese immer blaustichiger werden.

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Bassmann » 14.03.2019 22:02

Ich hab gerade das Bild vor Augen, wie mein Chef, Kfz-Meister, neben einem linken Vorderrad kniet, die Stirnlampe eingeschaltet, die sonst nur äußerst ungern genutzt wird, um dann eine Klappe im Innenkotflügel zu öffnen, durch die hindurch dann eine Scheinwerferlampe gewechselt werden konnte. Völliger Murks sowas. Und wenn man dann noch den halben Motor zerlegen muss, um an defekte Leuchtmittel heran zu kommen, wird mir übel. Die Ingenieure, die sich so einen Unfug haben einfallen lassen, sollten zusammen mit jenen Rotstiftakrobaten, die das abgesegnet haben, den Rest ihres verpfuschten Lebens nichts anderes mehr tun, als solche defekt gewordenen Leuchtmittel zu tauschen. Draußen. Bei Regen oder Schneetreiben. Als Strafe.

MfG Bassmann
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Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
FIAT Punto evo EZ2010 1,4l (Verbrauch noch unbekannt)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Sven2 » 28.05.2019 16:46

Nur fürs Protokoll: Die 80 Tkm Marke ist letztes Wochenende gefallen.
Keine zu berichtenden Vorkommnisse.
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Concorde » 01.07.2019 21:28

'n Abend allerseits!

Da sich die Leasingzeit dem Ende nähert, melde ich über 2 Jahre und knapp 40 TKM auch keine besonderen Vorkommnisse. Manchmal ruckelte das Automatikgetriebe etwas zu sehr oder wollte unerklärlich spät hochschalten. Und dann war und ist da (leider) noch das hölzerne, für meinen Geschmack zu unkomfortable "Komfortfahrwerk". Doch Letzteres ist ein subjektives Problem.

Der Verbrauch lag bei mir (siehe auch im Spritmonitor: https://www.spritmonitor.de/de/detailan ... 55705.html ) über der Werksangabe - gewiss nicht durch Raserei. Dennoch war der Brownie allemal eine sparsame Angelegenheit.

Nun kehre ich Ende dieser Woche zurück zu meinen "Wurzeln". Zwar gebraucht, doch umso mehr herbeigesehnt. :D

Gruß


Der Berliner

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 02.07.2019 07:45

Concorde hat geschrieben:
01.07.2019 21:28
Dennoch war der Brownie allemal eine sparsame Angelegenheit.
Kraftstofftechnisch alles gut, aber von den Gesamtkosten her war das ja jenseits von Gut und Böse.

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Sven2 » 02.07.2019 17:31

Concorde hat geschrieben:
01.07.2019 21:28
...
Und dann war und ist da (leider) noch das hölzerne, für meinen Geschmack zu unkomfortable "Komfortfahrwerk". Doch Letzteres ist ein subjektives Problem.
...
Ich habe - ehrlich gesagt - keine Ahnung, was für ein Fahrwerk in meinem Taxi verbaut ist. Wird wohl Standard sein. Dachte, für den W242 gibts ohnehin nur das eine, höhergelegte Fahrwerk.
However: Für ein Opaauto hat der MBB eine unerwartet sportliche Abstimmung. Die werksseitig montierten Bridgestone Sommerreifen knallen/poltern damit auf Querfugen. Das Geräusch empfinde ich störend, die Abstimmung selbst ist für einen Autobahnlangstreckenheizer gar nicht mal so unpassend...
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 02.07.2019 18:10

Vorher E-Klasse, nachher E-Klasse ... die kann es besser beim Fahrwerk und bei dem Vergleichsmaßstab kann ich die Schilderung nachvollziehen.

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Concorde
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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Concorde » 03.07.2019 07:38

@ Robert

Da dieses Sternchen auch schon mit einem Listenpreis von knapp 56 T€ aufwartet, fand ich das Kostenpaket durchaus attraktiv, zumal in der Leasingrate Versicherung und Service enthalten sind/waren. OK, wenn man so will, ist es eine andere Liga aber das wusste ich ja. Im Vergleich kann man einen Mercedes jedenfalls nicht billiger fahren, egal ob B- oder E-Klasse. Nur geht das leider nicht mehr mit Mercedes-Neuwagen.

@ Sven2

Genau diese Langstreckentauglichkeit habe ich im letzten Jahr für mich nicht festgestellt. Ich bin mit dem Wagen erstmals weiter außerhalb von Berlin lange unterwegs gewesen, zu einer Kur in Bayern. Diese beiden Fahrten waren eine Erfahrung, die mich wieder von der B-Klasse entfernt hat.


Gruß

Der Berliner


P.S.: Zum Thema "jenseits von Gut und Böse" gibt es ein anderes Fahrzeug in meinem Spritmonitor-Account. Vorsicht, der ist nicht ganz "p.c.". Ich bin da schon Leid erprobt aber die Wirtschaft muss ja auch leben. ;-) Hoffentlich gibt es hier immer noch keine Neider oder Shitstormer. :0:

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Robert » 03.07.2019 08:47

Concorde hat geschrieben:
03.07.2019 07:38
Da dieses Sternchen auch schon mit einem Listenpreis von knapp 56 T€ aufwartet, fand ich das Kostenpaket durchaus attraktiv, zumal in der Leasingrate Versicherung und Service enthalten sind/waren. OK, wenn man so will, ist es eine andere Liga aber das wusste ich ja. Im Vergleich kann man einen Mercedes jedenfalls nicht billiger fahren, egal ob B- oder E-Klasse. Nur geht das leider nicht mehr mit Mercedes-Neuwagen.
Es war mir schon klar, dass dieses Schätzchen wohl mehr als gut ausgestattet war und mir ist auch klar, dass solch ein nicht allzu lang geleaster Neuwagen kein Schnapper ist.
Trotzdem empfinde ich das Kostenpaket als echt unattraktiv. Dabei ist der beste Vergleich doch der Vorgänger des B200c, der E200 NGT. Genauso geleast, ähnliche Laufzeit, ähnliche Kilometerleistung und der Listenpreis (ohne es zu wissen) wird auch nicht wirklich niedriger gewesen sein. Kostenpunkt für die 2,5 Jahre der E-Klasse: ca. 17.200€, Kostenpunkt 2 Jahre B-Klasse: ca. 30.700€. Das Kostenpaket der E-Klasse nenne ich attraktiv, dass der B-Klasse unattraktiv.

P.S.: Dass der 92er SL was ganz anderes ist, ist klar. Das fällt für mich unter Spielerei/Liebhaberei. Aber da war vom Kauf an klar, dass man gar nicht erst mit einem Vernunftsargument um die Ecke kommen muss.

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Re: B200NGD im Alltag

Beitrag von Concorde » 03.07.2019 21:07

Hallo Robert,

zu Zeiten der E-Klasse(n) hatte ich zum Kaufpreis resp. zur Anzahlung nie etwas im Spritmonitor eingetragen, erst bei der B-Klasse tat ich das erstmals. Es müssen z.B. bei der letzten E-Klasse noch 20.000,- € Anzahlung hinzugerechnet werden. Damit wird das Ganze vielleicht besser in Relation gesetzt.


Gruß

Der Berliner

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