Variable Verdichtung erlangt Marktreife

Es tut sich was in den Labors der Auto- und/oder Gasanlagenhersteller? Hier ist Platz für Informationen darüber.

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supercruise
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Variable Verdichtung erlangt Marktreife

Beitrag von supercruise » 19.11.2017 21:37

Auch für bivalente Erdgasfahrzeuge wäre diese Technik interessant.

http://www.autobild.de/artikel/infiniti ... 49993.html

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 19.11.2017 23:35

Bei Turbos ist das doch vergleichsweise simpel. Die innere Verdichtung des Motors kann man nicht beeinflussen, das ist durch die Geometrie der Maschine vorgegeben, aber die Ladung per Turbo kann man -imho inzwischen per Software- beeinflussen. Und dann wäre bei Betrieb mit Luxusbrühe eben ein geringer Ladedruck und bei Betrieb mit CNG ein möglichst hoher Ladedruck eine -aus meiner Sicht- prima Lösung.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

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bljack
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Beitrag von bljack » 20.11.2017 07:34

Wäre interessant, ob das System effizienter ist, als der Miller-Zyklus, den Toyota für das gleiche Problem nutzt (und der ziemlich einfach in allen Autos mit variabel steuerbaren Einlassventilen umsetzbar wäre).
Meistens mit meinem ecoup und manchmal mit ihrem Leon ST TGI unterwegs.

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Gastra
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Beitrag von Gastra » 23.11.2017 13:17

Bassmann hat geschrieben:Bei Turbos ist das doch vergleichsweise simpel. Die innere Verdichtung des Motors kann man nicht beeinflussen, das ist durch die Geometrie der Maschine vorgegeben, aber die Ladung per Turbo kann man -imho inzwischen per Software- beeinflussen. Und dann wäre bei Betrieb mit Luxusbrühe eben ein geringer Ladedruck und bei Betrieb mit CNG ein möglichst hoher Ladedruck eine -aus meiner Sicht- prima Lösung.

MfG Bassmann
Du scheinst hier etwas nicht ganz verstanden zu haben, die innere Verdichtung ist hier eben nicht vorgegeben, sondern kann varriert werden. Systeme dazu gibt es viele, Saab stand damit mal kurz vor der Serieneinführung (vor der Übernahme duch GM) aber Infiniti ist der erste Serieneinsatz.

Die effektive Verdichtung ändert sich mit dem Ladedruck, soweit richtig, damit entsteht aber grade ein Potential zur Verbesserung, indem man dieses, dank VCR immer so hoch einstellt wie es die Klopfgrenze erlaubt. Hierbei ändert sich das effektive Verdichtungsverähltnis weniger als bei einem festen inneren Verdichtungsverhältnis.

Ladedruck kann man sich auch nicht einfach wünschen und dann kommt er, der Turbo benötigt dazu Abgasenergie welche im Teillastbereich eben nur begrenzt zur Verfügung steht.

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