Power to gas

Es tut sich was in den Labors der Auto- und/oder Gasanlagenhersteller? Hier ist Platz für Informationen darüber.

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 01.02.2014 21:23

Schön...
Subventionen.

Wovon also lebt zB. die Verbio-AG?
Ich hab mir bisher nicht die Mühe gemacht, deren Bilanzen zu lesen, geschweige denn, sie mir überhaupt zu beschaffen. Genug, um sämtliche CNG-Tankstellen mit Biogas zu versorgen, produzieren sie jedenfalls.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
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jupp
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Beitrag von jupp » 01.02.2014 21:48

Bassmann hat geschrieben:Schön...
Subventionen.

Wovon also lebt zB. die Verbio-AG?
Ich hab mir bisher nicht die Mühe gemacht, deren Bilanzen zu lesen, geschweige denn, sie mir überhaupt zu beschaffen. Genug, um sämtliche CNG-Tankstellen mit Biogas zu versorgen, produzieren sie jedenfalls.

MfG Bassmann
Sie leben von den Subventionen und dem Verkaufspreis.
Und sie produzieren so viel, wie sie können, ob es nachgefragt wird, ist für sie nebensächlich. Sie speisen ihr Biogas ein und bekommen einen festen Abnahmepreis (der über dem Marktpreis liegt).
Dieses Biogas wird so oder so in den Markt hineingedrückt und verteuert für alle das Erdgas. Ob man es bilanziell jetzt hinterher dem Erdgasauto zurechnet, der Gasturbine, der Gasheizung des Nachbarn oder dem Herd des anderen Nachbarn, juckt die Umwelt herzlich wenig.
Mit der Papiergeschichte kann man sich nur ein reines Gewissen erkaufen, helfen tut es aber null. Das würde es wie gesagt erst, wenn genug Leute dieses reine Gewissen haben wollen würden, aber davon sind wir weit entfernt. So bekommt eben auch der Nachbar, dem es vollkommen egal ist, wie es warm wird, auch seinen Teil Biogas.

gruss

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Beitrag von ExUser2007 » 01.02.2014 22:29

Genau so ist es! Ich verheize auch Biogas, OHNE dafür zu bezahlen extra. Man kann nicht unterscheiden was man geliefert bekommt. Mein Anbieter wirbt nicht damit, er kann es nicht verhindern.

Das erzeugte Biogas nun bilanziell den Erdgastankstellen zuzuordnen und damit die Tanker reinzuwaschen ist ja wohl ein Witz.

Biogas gehört allen und alle verbrauchen es. Wer es für sich reklamiert darf es gerne, nehmen wir mal 20 Cent Aufpreis pro kg für das gute Gewissen nur als Tanker von CNG das "GUTE" Gas zu verbrauchen.

Dumme Frage, warum gibt es so wenig Anbieter für Haushaltsgas die mit Biogas werben? Anteilig 10 % gibt des schon mal. Verbio hat davon im Überfluß? Und wo bleibt das gute Gas?

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 01.02.2014 22:31

Wo das Biogas verheizt wird, ist in der Tat irrelevant. Dass aber kein fossiles Methan verheizt wird, ist hingegen sehr wohl relevant, und zwar nicht nur in Bezug auf CO2-Vermeidung, sondern auch deshalb, weil eben in gleichem Maße auf Putins Finest verzichtet werden kann. Ob Putins Finest tatsächlich billiger wäre, kann ich nicht beurteilen, angeblich gibt aber Verbio seine Energie zu Preisen der fossilen Mitbewerber ab.

Tja, dann sollten wir vielleicht doch erstmal die Bilanzen lesen.

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jupp
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Beitrag von jupp » 01.02.2014 22:34

Bassmann hat geschrieben: angeblich gibt aber Verbio seine Energie zu Preisen der fossilen Mitbewerber ab.
Natürlich tun die das. Ansonsten würde das Zeug auch keiner kaufen. Die spannende Frage ist, was ging vorher an Subventionen rein, um auf den Preis des Marktes zu kommen, sprich Putins Finest ;).

gruss

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Beitrag von ExUser2007 » 01.02.2014 22:44

nun wurde schon behauptet das verbio von Subventionen lebt um ihr Gas zu marktgerechten Preisen zu verkaufen.

Subventionen da zahlen wir alle mit?

Gibt es eine Anlage die nachweislich Erdgas ins Netz einspeist zu marktgerechten Preisen ohne Subventionen????

So ganz schwache Erinnerung an Österreich? Jahre her, der Jubel groß bei Biogas. Eine Anlage groß gefeiert, megageil. Es sollten GANZ VIELE werden.

Sang und klanglos eingeschlafen?

ALLE Alternativen müssen endlich raus aus den Subventionen oder alles geht den Bach runter. Windenergie ohne Zuschüsse undenkbar, bei Solar ist alles schon eingebrochen. Wer investiert da noch freiwillig auf seinem Dach?

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 01.02.2014 22:47

Bilanzen lesen!

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Beitrag von ExUser2007 » 01.02.2014 22:53

Bilanzen habe ich nicht und wenn könnte ich sie bestimmt nicht lesen :-))

Aus der Antwort schliesse ich das es auf meine Anfrage keine Antwort gibt.

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Bischoff
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Beitrag von Bischoff » 01.02.2014 22:58

@hjb ich investiere auf meinem Dach in Solar
mich kümmert es herzlich wenig was mir der Staat an Auslöse zahlt,die Technik ist ausgereift.
und warum --- ja weil ich es in mein eigenes Netz einspeisen werde und zwar zur Warmwassererwärmung via Strom und Haushaltstrom.Die Planungen laufen derzeit.
Es stellt sich mir nur noch die Frage ob ich die überflüssige Energie in Speichermedien via Batterien auffange oder doch den Rest ins Netz einspeise.
Immerhin ist die Batterievariante nicht ganz billig.

So gesehen lohnt sich Solar für die Zukunft immer! ;-)
/Grande Punto NP/4,8 kg CNG-H

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jupp
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Beitrag von jupp » 01.02.2014 23:09

Bischoff hat geschrieben: mich kümmert es herzlich wenig was mir der Staat an Auslöse zahlt,die Technik ist ausgereift.

Es stellt sich mir nur noch die Frage ob ich die überflüssige Energie in Speichermedien via Batterien auffange oder doch den Rest ins Netz einspeise.
Immerhin ist die Batterievariante nicht ganz billig.
Es lohnt sich wahrscheinlich für dich, für die Allgemeinheit, das darf bezweifelt werden.
Und die Frage, ob du die Speicherlösung oder das Abschieben zu anderen zu fest gelegten Preisen wählst, wird sich nicht lange Stellen. Du nimmst letzteres, weil du wie fast jeder andere Pseudo-Öko mehr am Geld interessiert bist, als an Lösungen, die tatsächlich eine Energiewende bringen.

@ Bassmann
Ich werde mich da bei Gelegenheit intensiver einlesen, wobei die Bilanz eines Unternehmens mich da weniger interessiert. Mich interressiert vor allem, was bekommen die, was Putin nicht bekommt ;).

gruss

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 01.02.2014 23:54

Bischoff hat geschrieben:Es stellt sich mir nur noch die Frage ob ich die überflüssige Energie in Speichermedien via Batterien auffange oder doch den Rest ins Netz einspeise.
Immerhin ist die Batterievariante nicht ganz billig.
Hmmm.. Mir ist da erst vor ein paar Tagen das Stichwort "Eisspeicher" vor die Flinte gekommen. Schon ulkig, dass man aus der Energie, die Wasser entzogen werden muss, um es zu Eis zu machen, eine Hütte beheizen kann... Blöderweise braucht man ein paar Kubikmeter Volumen...

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Beitrag von ExUser2007 » 02.02.2014 00:10

@Bischoff

DAS ist löblich wie Du investiert hast! Dafür braucht man eine erkleckliche Fläche am besten Richtung Süden. Habe ich nicht!

Wie speichern? Batterie ist verflucht teuer, sinnvoll und erprobt ist das Speichern in Warmwasser. Im Sommer nicht so genial.

Einspeisung ins Stromnetz ist doch ok! Vorher möglichst viel selbst verbrauchen. Und genau DAS gehört gefördert.

Strom aus Solarzellen lohnt sich kaum noch! Nur wenn man es rechtzeitig installiert hat.

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Beitrag von Bassmann » 02.02.2014 00:11

jupp hat geschrieben:@Bischoff...
Es lohnt sich wahrscheinlich für dich, für die Allgemeinheit, das darf bezweifelt werden.
Und die Frage, ob du die Speicherlösung oder das Abschieben zu anderen zu fest gelegten Preisen wählst, wird sich nicht lange Stellen. Du nimmst letzteres, weil du wie fast jeder andere Pseudo-Öko mehr am Geld interessiert bist, als an Lösungen, die tatsächlich eine Energiewende bringen.
Das enthält jetzt gleich ein paar Unterstellungen, vielleicht sogar Beleidigungen...
"Pseudo-Öko" ist so eine Vokabel, "Interesse an Geld" statt Lösung der Probleme unserer Welt noch was anderes... Sowas lese ich hier eigentlich überhaupt nicht gerne. Wenn Bischoff für sich eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zurechtzimmert, mit der er sich aus dem allgemein zugänglichen Energie-Netz ausklinkt, ist das immerhin auch eine Art der Energiewende.
jupp hat geschrieben: @ Bassmann
Ich werde mich da bei Gelegenheit intensiver einlesen, wobei die Bilanz eines Unternehmens mich da weniger interessiert. Mich interressiert vor allem, was bekommen die, was Putin nicht bekommt ;).

gruss
Ja, aber wo sonst willst Du dazu Angaben finden? OK, in der GuV! Aber auch die müssen die großen Gmbh's und die AGs veröffentlichen, also gibt es auch das auf den jeweiligen Webseiten. Ich werde da auch neugierig bleiben. Belegen kann ich da zur Zeit nix, aber das kann ja noch kommen. (Ich hoffe es sehr!) (Das muss ja nicht heute nacht sein, gelle?)

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dridders
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Beitrag von dridders » 02.02.2014 10:53

Jupp:
bitte nenn mir dann nur mal eine einzige Stunde, wo in Deutschland die Erzeugung aus erneuerbaren Energien höher lag als der Verbrauch. Es gibt keine! Was du meinst sind die Stunden, in denen unsere lieben konventionellen Kraftwerke fröhlich weiter am Netz waren, obwohl ein hohes Angebot an Erneuerbaren bei kleinem Verbrauch vorlagen. Man hat einfach aus diversen Gründen keine Lust gehbat die konventionellen zu drosseln und dann lieber noch Geld dafür bezahlt das jemand den Strom nimmt. Netztechnische Stabilität hatte damit aber nichts zu tun, und ein Überangebot an EE lag ebenfalls nicht vor.
Zu jeder Anlage einen Speicher zu stellen wäre sicherlich ein Argument der großen im konventionellen Geschäft... denn es würde völlig unsinnig die EE derart verteuern das sofort alles abgewürgt würde. Dabei käme so ein Humbug raus wie die aktuelle Speicherförderung. Speicher brauchen eine gewisse Größe um effizient und wirtschaftlich zu arbeiten. Der heimische Batteriespeicher ist Spielkram, bei dem man vorne und hinten finanziell nur drauf legt und Energie verbrät. Und ich sollte es beurteilen können, ich habe einen... und würde mir auch immer wieder selbst einen hinstellen, aber weder wegen Ökologie noch aus finanziellen Gründen.
Windgas ist sicherlich eine brauchbare Technik zum Speichern. Aber sie sollte eben erst dann zum Einsatz kommen, wenn sie auch wirklich gebraucht wird. Vorher verschiebt sie nur das Ziel möglichst viel Erneuerbare zu haben nach hinten.

Zu Bischof:
Wer sagt das er überhaupt vor hat ein EEG-Anlage aufzubauen? Davon schreibt er kein Wort. Er wäre nicht der erste der bei den aktuellen Vergütungen darauf verzichtet, und somit auch auf den ganzen Heckmeck mit Finanzamt, den neuesten Schnapsideen unserer Politiker (a la Eigenverbrauchssoli) etc. PV ist nunmal an einem Punkt angekommen, an dem sie sich auch ohne externe Förderungen für so manchen rechnet, da sie den Strom günstiger produziert als man ihn einkaufen kann.

Zu Biogas/Biostrom: es ist keinesfalls so das es völlig egal ist ob man Biogas/strom kauft, oder konventionellen. Richtig, wer bei RWE den Ökostrom kauft, der sorgt lediglich dafür das die mit konventionellem Strom einen kleineren Öko-Anteil erhalten. Es gibt aber auch andere Versorger, die gar keinen konventionellen Strom im Angebot haben und zusichern das aus den Einnahmen weiter in den Ausbau der Erneuerbaren investiert wird. Muss man seinen Lieferanten halt sorgfältig wählen. Und klar, beim Tanken hat man diese Wahl für gewöhnlich nicht.

hjb:
möglichst viel selbst verbrauchen? Falscher Ansatz, es soll immer möglichst wenig selbst verbraucht werden... denn jede kWh die nicht gebraucht wird ist die beste ;-) Man sollte lediglich schauen das man den Verbrauch den man hat möglichst weit aus eigener Erzeugung deckt, und das ohne in Akkus zu speichern. Und Anlagen für den Eigenverbrauch zu bauen lohnt sich mehr denn je, je weiter die Anlagenkosten sinken und je weiter die Einspeisevergütung sinkt, desto attraktiver werden sie.
Eigenverbrauch wurde bis 2011 gefördert, danach hatte sich das erledigt, da mit den neuen Vergütungssätzen der Eigenverbrauch per se mehr Geld brachte als die Einspeisung. Gleiche Situation wie bei einem BHKW, auch wenn es da noch extremer ist.

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Gövi
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Registriert: 15.02.2007 14:26
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Alles sehr chaotisch!

Beitrag von Gövi » 02.02.2014 13:55

:cool:
Mahlzeit,
diese Diskussion zeigt mir wie durchdacht
die Energiewende ist, nämlich überhaupt nicht.
Es wurde einfach ein zweites Produktionsband
für Strom auf den Markt geschoben, um die
großen Energieerzeuger in die Schranken zu
weisen und nun haben wir ein Chaos. Letzten
endes wird der Strom an der Börse gehandelt und
danach richten sich die großen Stromproduzenten.
Wenn der Preis hoch ist drängen alle mit ihrer
Leistung auf den Markt und ist der Preis im
Keller, so gehen alle die es können und das sind
oft nur die modernen Anlagen vom Markt, weil sie
nichts verdienen können.
Nur wegen diesem Zustand denken wir über Puffer
nach, die eigentlich sofort in die Kalkulation gehört
hätten und dann wäre die Entwicklung langsamer aber
sinnvoller gelaufen. Die Puffer benötigen wir immer,
wenn wir mit solch sprunghaften Kraftwerken wie
der Sonne oder dem Wind energie erzeugen wollen.
Unsere Vordenker sind schon richtige Lichter, sie
verhalten sich wie eine Fahne im Wind, immer wenn
die Stimmung ihrer Wähler kippt, wird die Richtung
geändert, egal was es kostet und nachhaltige Politik
ist für die ein Fremdwort.
Wir haben alle technischen und viskalen Möglichkeiten
um eine Energiewende zu stemmen und das wichtigste,
wir das Volk sind bereit aber Sie vergeigen die Sache.
MfG Gövi
Gasgeben schadet ja nicht !

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