UBA Studie zur Gefährlichkeit von Dieselabgasen

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Gasgeberin
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UBA Studie zur Gefährlichkeit von Dieselabgasen

Beitrag von Gasgeberin » 21.02.2018 17:30

http://www.sueddeutsche.de/news/wirtsch ... -99-178143

Taufrisch passend zu morgen.... Also doch giftig, so Dieselabgase, auch in geringen Konzentrationen...
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.

einherzfuerCNG
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Beitrag von einherzfuerCNG » 25.02.2018 19:21

Lohnt es sich wirklich, dafür Geld auszugeben?
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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 25.02.2018 20:28

13 Zylinder, 4,25 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 2 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

Robert
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Beitrag von Robert » 25.02.2018 20:49

Dass Abgase schädlich sind ... ist das eine neue Erkenntnis?
Übrigens auch die anderer Verbrenner?

Wirklich schlecht ist die "Einheit" der "Vorzeitigen Todesfälle", denn sie sagt nicht aus, ob es sich um eine Minute oder ein Jahr handelt.

Zum Vergleich, wir haben durch äußere Gewalteinwirkung ca. 3500 vorzeitige Todesfälle im Straßenverkehr und ich behaupte mal, dass da wesentlich mehr Lebensjahre dahinter stecken, als hinter den 6000 Fällen der Stickoxide.

Und wir nehmen diese Fälle auch hin, ganz ohne Fahrverbote auszusprechen. Denn ein bisschen mehr Sachlichkeit und Verhältnismäßigkeit wäre in der Debatte sehr gut und angemessen.

P.S.: Dass es weiter echte Bemühungen geben muss in beiden Fällen besser zu werden, keine Frage. Aber bitte nicht das technisch unmögliche fordern.

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JM1374
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Beitrag von JM1374 » 03.03.2018 12:49

Aber bitte nicht das technisch unmögliche fordern.
Wer fordert denn technisch Unmögliches? Wir könnten schon heute unsere komplette Energie regenerativ erzeugen und unsere Mobilität ohne die Verbrennung fossiler Kraftstoffe gestalten. Technisch wäre das überhaupt kein Problem. Wir hätten schon viel früher mit dem Umbau beginnen können und auch müssen.
Eine vollumfänglich funktionierende Abgasnachbehandlung ist technisch gesehen auch kein Problem.

Das Problem ist doch das das der breiten Masse der Bevölkerung relativ egal ist. Sonst würde da viel mehr Druck gemacht werden. Aber viele haben Angst das sie mit den Veränderungen ein Stück weit Bequemlichkeit verlieren. Wie viel einfacher ist es da als amtlicher Vollpfosten gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes oder als Dieselfahrer gegen Fahrverbote zu protestieren? Die stümperhafte Abgasnachbehandlung der Diesel war schon vor über 10 Jahren ein Thema. Wer sich in den letzten 10 Jahren einen Diesel gekauft hat, ist selbst schuld. Der Schuss war gut hörbar, den haben nur sehr viele nicht gehört.
Da sich CNG scheinbar nicht durchsetzen wird, bin ich immer seltener hier im Forum. Die Diskussionen drehen sich meist im Kreis.

VW Touran Bj. 2007 mittlerweile 246.000km
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Robert
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Beitrag von Robert » 03.03.2018 19:00

JM1374 hat geschrieben:
Aber bitte nicht das technisch unmögliche fordern.
Wer fordert denn technisch Unmögliches? Wir könnten schon heute unsere komplette Energie regenerativ erzeugen und unsere Mobilität ohne die Verbrennung fossiler Kraftstoffe gestalten. Technisch wäre das überhaupt kein Problem. Wir hätten schon viel früher mit dem Umbau beginnen können und auch müssen.
Eine vollumfänglich funktionierende Abgasnachbehandlung ist technisch gesehen auch kein Problem.
Kann man einfach mal behaupten, aber ich behaupte das Gegenteil.

Oder man kann es auch anders sagen, es geht nur mit massivem Verzicht. Bei letzterem wärst du sicher dafür, die Mehrheit ist aber nicht bereit diesen Preis zu zahlen.

Ruediger
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Beitrag von Ruediger » 04.03.2018 15:01

JM1374 hat geschrieben:Wer sich in den letzten 10 Jahren einen Diesel gekauft hat, ist selbst schuld. Der Schuss war gut hörbar, den haben nur sehr viele nicht gehört.
Das sehe ich zu 100% genauso. Es sickerten immer wieder Meldungen durch, sowohl zu lungengängigem Feinst(!)-Staub, den die Fein-Staubfilter (man beachte den Unterschied) nicht herausholen können. Und auch über die Folgen der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern, nämlich die eklatante Erhöhung des Sickoxidausstosses, haben Medien berichtet und Wissenschaftler gewarnt. Trotzdem mussten wir unsere Diesel zu Stickoxid-Schleudern umbauen lassen, um in Osnabrücks "Umweltzone" fahren zu dürfen. Alles war bekannt, aber man wollte es nicht wahrhaben. Und was nicht sein darf ist eben nicht. Daher war ein Diesel weiterhin "sauber und umweltschonend".
Wer alles glaubt, was Politik und Industrie einem erzählen, darf hinterher nicht meckern. Informiert sein und selbst Nachdenken hätte geholfen, war aber eben zu unbequem. Da kann man jetzt einfacher über Fahrverbote schimpfen, so wie die Amis ja vor einigen Jahren nicht daran gedacht haben, sparsamer mit Energie umzugehen, als die Preise stiegen, sondern lieber öffentlich vor Tankstellen um niedrigere Preise gebetet haben. :wall:
Grüße

Rüdiger

nach fast 7 Jahren Zafira B CNG nun schon mehr als 4 Jahre Passat Variant ecofuel :D
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JM1374
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Beitrag von JM1374 » 04.03.2018 17:23

Oder man kann es auch anders sagen, es geht nur mit massivem Verzicht.
Na logisch das das nur mit Verzicht geht. Ich kann auch verstehen das die Mehrheit nicht verzichten will.
Das blöde ist, wir bekommen nur 2 Auswahlmöglichkeiten. Entweder wir verzichten freiwillig und können vielleicht auf einem niedrigeren Bequemlichkeitslevel weiter existieren oder wir werden untergehen wie so viele Zivilisationen vor uns.
Ich weiss nicht was daran so schwer zu verstehen ist. Wir verbrauchen deutlich mehr Ressourcen als wir zur Verfügung haben. Das das nicht ewig so weiter gehen kann, sollte klar sein. Also entweder Verzicht oder Untergang.
Das Einzige was wir grenzenlos haben, ist Dummheit und Geld. Geld wird jeden Tag gedruckt und in Form von Krediten verteilt. Einen reellen Gegenwert gibt es schon lange nicht mehr. Die Dummheit ist der Glaube das unser Geld einen Wert hat. Ich bin gespannt wann das Kartenhaus aus Giralgeld zusammen fällt. Vor diesem Hintergrund kannst du @Robert behaupten was du willst. Es wird irrelevant sein.
Da sich CNG scheinbar nicht durchsetzen wird, bin ich immer seltener hier im Forum. Die Diskussionen drehen sich meist im Kreis.

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Robert
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Beitrag von Robert » 04.03.2018 20:40

Ruediger hat geschrieben: Trotzdem mussten wir unsere Diesel zu Stickoxid-Schleudern umbauen lassen, um in Osnabrücks "Umweltzone" fahren zu dürfen.
Da bin ich nicht bei dir. Die Luft ist überall auf einem klar positivem Trend. Dass da irgendein Fahrzeug zu einer Stickoxid-Schleuder umgebaut wurde ... zumindest ist das an keiner Messstation, trotz zunehmendem Verkehr und massiv zunehmenden Diesel-Anteil im letzten Jahrzehnt nicht angekommen.
JM1374 hat geschrieben: Na logisch das das nur mit Verzicht geht.
In deinem Fazit bin ich voll bei dir, die Nummer wird voll gegen die Wand gefahren.
Aber ich habe keine Hoffnung, dass ein Umdenken einfach ohne eine echte Not herbei geführt wird.
Dabei bin ich übrigens bei der Lösung nicht ganz bei dir. Klar ist Verzicht ein kleiner Anteil, aber das Hauptproblem auf diesem Planeten ist einfach die gnadenlose Überbevölkerung. Ohne die zu stoppen, werden alle anderen Maßnahmen vollkommen ins Leere laufen. Aber wenn man das nur anspricht, wird man ja immer gerne gleich in die rechte Ecke gerückt, auch wenn man damit nur eine Geburtenkontrolle etc. meint und nichts anderes.

P.S.:
Für all das ist auch Erdgas keine Lösung.

Gastra
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Re: UBA Studie zur Gefährlichkeit von Dieselabgasen

Beitrag von Gastra » 06.03.2018 09:06

Gasgeberin hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/news/wirtsch ... -99-178143

Taufrisch passend zu morgen.... Also doch giftig, so Dieselabgase, auch in geringen Konzentrationen...
Das ist keine ernsthafte Studie bei der man die Wirkung von NO2 getestet hat, sondern nur eine statistische Auswertung über Krankheiten in Großstädten. Aufgrund zahlreicher Querwirkungen (Lärm, Feinstaub, Lebensgewohnheiten, Mileu) kann man mit so etwas alles und nichtsbeweisen.

Eine ernsthafte Studie wurde an der RWTH Aachen durchgeführt, hierbei zeigten die Probanten keinerlei Symptome, selbst als die NOX Werte weit über den Arbeitsrrechtlichen Grenzwert von 900 Mikrogamm pro m³ erhört wurden. Das Geschrei danach war umso größer, da es heutzutage Blasphemie ist kritische Fragen zu albernen Grenzwerten zu stellen

Grüße
Dominik

Gastra
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Beitrag von Gastra » 07.03.2018 19:05

anbei noch ein lesensweter Artikel dazu:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 9e41b.html

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