Fake-News

Allgemeines zum Thema Erdgasfahrzeuge was nicht in die anderen Rubriken passt.

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CNGUser
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Beitrag von CNGUser » 21.10.2017 11:45

Wenn die die Doppeldecker ein H-Kennzeichen haben sind sie von allen verboten ausgenommen. Gebe dir aber Recht! In Berlin wurde von den Fahrzeugen der Wasserbetriebe die roten Plakette entfernt und diese sind nun mit einer Sondergenehmigung in der Umweltzone unterwegs. Es wird also wiederum nur der kleine Mann "bestraft". Gruß
Seit dem 9.1.18 einen Caddy Maxi TGI DSG

Robert K. G.
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Beitrag von Robert K. G. » 21.10.2017 13:24

Manche Busse haben ein H Kennzeichen, manche nicht. Z. B. gibt es für den MAN ND 202 kein H-Kennzeichen noch eine grüne Plakette. Allerdings wurden bei allen Bussen die ich so gesehen habe das Dach abgesägt. Ich vermute sie kommen dann wieder unter die 4 m Höhe. Diese Busse brauchen sonst eh immer eine Ausnahmegenehmigung und dürfen nur auf festen, vorher erlaubten Strecken fahren. Dann spielt die Umweltplakette auch keine Rolle mehr...

Gruß
Robert

supercruise
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Beitrag von supercruise » 21.10.2017 15:51

Fake-News 2:

http://www.nachrichten.at/anzeigen/moto ... 01,2710714

Fake-News 3:

http://www.automobilwoche.de/article/20 ... gen-sinken

Immer weiter drauf... :rolleyes:

Die Erdgas/Methan-Lobby versagt total, was soll das alles?
Merken die in der Politik eigentlich noch was?

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 21.10.2017 19:27

Robert K. G. hat geschrieben:Es geht beim Geschäftsfahrzeugleasing auch nur darum, kontinuierliche, kalkulierbare Kosten zu haben die man auch bei der Steuer anrechnen kann. ...
Was wird denn da nicht steuerlich geltend gemacht? Wenn Kfz-Kosten entstanden sind, kommen die auch in die Gewinn- und Verlustrechnung. Da gibt es keine Obergrenzen. Die liegen dann allenfalls in der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Rein theoretisch darf da eigentlich jeder auch einen Maybach im Fuhrpark haben.

MfG Bassmann
17 Zylinder, 4,85 Liter Hubraum, aber verteilt auf 2 Autos und 3 Motorräder:
Golf4 Kombi 1.6l autom. mit CNG-Nachrüstung, ca. 10€/100km
Polo4 9N3 united 1.4l 5-Gang mit CNG-Nachrüstung, ca. 8€/100km
(jeweils incl. Luxusbrühe)
Motorräder: 644ccm Suzuki Freewind (Eintopf), 600ccm Yamaha Fazer 35kW, 600ccm Yamaha Fazer ABS 72kW
Wenn ein einziger Baum umfällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein ganzer Wald wächst.

Robert K. G.
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Beitrag von Robert K. G. » 22.10.2017 12:06

Mit 5 Jahren gilt ein Fahrzeug als abgeschrieben. Somit kann ein Unternehmen damit nicht mehr seine Steuerlast senken, bzw. auf diese anrechnen.

Leasing- also Neufahrzeuge lassen sich dagegen steuerlich anrechnen, bzw. deren Leasingrate. Du kannst auch theoretisch mieten... Buchbinder, Europcar und co. bieten das auch an. Dann bekommt der Vertreter quasi mit jedem Reifenwechsel ein neues Auto und du als Unternehmer hast konstante Kosten. Nur noch tanken und waschen.

Warum kein Maybach? (Gibt’s die überhaupt noch neu... egal.) Du kennst das Problem von der Pendlerpauschale. Anrechnen kann man viel, man bekommt aber nur einen Teil davon zurück und wenn man wie eine Putzfrau kaum etwas verdient, zahlt man kaum Steuern, kann sich also auch kaum etwas wieder holen... Der Staat schenkt dir nichts, er erlässt dir höchstens Steuern, damit du mehr Geld verdienen kannst um dann davon Steuern zu bezahlen.

Gruß
Robert

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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 22.10.2017 15:39

Abschreibungen vermindern den aktivierten Kaufpreis. Logisch, irgendwann steht da zur Erinnerung ein einzelner Euro in der Bilanz, egal, ob nach 5 oder 8 Jahren Abschreibungsdauer. Versicherung, Instandhaltung, Betriebsstoffe fließen -falls das Auto im Betrieb bleibt- weiterhin in die GuV ein, mindern also die Steuern.

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Robert K. G.
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Beitrag von Robert K. G. » 22.10.2017 15:55

Alles richtig was du schreibst! Trotzdem wird „der Chef“ nicht im Trabant und der Verteter im Smart vorfahren...

Es gibt eine gewisse Erwartungshaltung des Kunden. Zudem will sich keiner mit Reparaturarbeiten beschäftigen. Und die kommen eben mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs.

Fahrzeuge, also PKW, sind auch Prestige. Sei es vor dem Kunden, als Anreiz für den Mitarbeiter oder weil der Chef sich einfach was gönnen will. Die Gründe sind vielfältig...

Gruß
Robert

dakine
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Beitrag von dakine » 22.10.2017 19:38

Robert K. G. hat geschrieben:...
Es gibt eine gewisse Erwartungshaltung des Kunden.
...
Für mich als Kunde ist die Erwartungshaltung, dass ich nicht für Sachen zahle, die keinerlei Merhwert für mich bieten. Dazu gehört für mich der A6 des Vertreters - ein Golf tut's doch auch.

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bljack
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Beitrag von bljack » 23.10.2017 06:54

Robert K. G. hat geschrieben:Ich verstehe gerade nicht was du mit Flottengrenzwerten meinst?
Die demnächst bei PKW geltenden durchschnittlichen 95gCO2/km bei verkauften Neuwagen (wodurch man zum Kauf seines neuen S65 AMG dann zwei e-Smart zur Kompensation dazu bekommt ;-) )

Falls es sowas auch bei Bussen gibt (x gCO2/kW), wäre das doch auch nochmal ein Anreiz für CNG-Busse (oder Elektro bzw. Hybrid). In Stuttgart wird gerade gefühlt alles auf Diesel-Hybrid umgerüstet bzw. alte Diesel gegen neue Hybride getauscht. Das ist schon deutlich angenehmer, wenn die Busse elektrisch an der Haltestelle anfahren, wenn dann aber 20m weiter der Motor wieder anspringt, fällt man trotzdem aus dem Bett :-/
Meistens mit meinem ecoup und manchmal mit ihrem Leon ST TGI unterwegs.

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Robert
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Beitrag von Robert » 23.10.2017 18:06

Beim PKW gibt es vor allem zwei vollkommen verschiedene Märkte, den gewerblichen Markt und das Privatkundengeschäft. Sicher überschneiden die sich ein gutes Stück, aber die Interessen sind im Mittel unterschiedlich, warum sich eben ein 3 Jahre alter Leaser gut an Privat verkaufen lässt und so sich beide Kundenkreise ergänzen.
Im Busgeschäft gibt es nicht diese zwei Kundenkreise, darum wird es auch nicht zu einer solchen Situation kommen, dass hier verleased wird.

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bljack
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Beitrag von bljack » 24.10.2017 06:04

Robert hat geschrieben:Beim PKW gibt es vor allem zwei vollkommen verschiedene Märkte[...]
Die Grenzwerte sind aber aber ein Problem der Hersteller, das unabhängig vom Kunden ist. Ab 2020 dürfen verkaufte PKW im Mittel je OEM nicht mehr als 95gCO2/km ausstoßen. Das kann ich dann durch Kleinstwagen erreichen, durch Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß (z.B. Gaser oder Hybride) oder durch PHEVs und e-Fahrzeuge, die ja für die Berechnung aus nicht nachvollziehbaren Gründen im Elektroanteil mit 0gCO2/km angenommen werden.
Wenn es sowas auch für Busse/Nutzfahrzeuge gibt, wäre das ein Anreiz, vom reinen Diesel - wo aktuell möglich - wegzukommen, um den CO2-Wert zu senken.
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DerBjoern
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Beitrag von DerBjoern » 25.10.2017 07:44

MiniDisc hat geschrieben:
DerBjoern hat geschrieben:... und kann auch keins besorgen, ...
Die Fahrzeuge gibts doch über den Vorführwagen-Pool der VW AG. Das kostet natürlich, was dem Interessenten erstmal in Rechnung gestellt wird aber bei Kauf mit verrechnet wird.
Na Klasse. Dem Kunden der in den Laden kommt um ein neues Auto (Benzin, Diesel) zu kaufen wird nichts von CNG erzählt und er verlässt den Laden mit einem Benziner oder Diesel und hat weiterhin keine Ahnung was CNG überhaupt bedeutet. Der CNG-Interessierte bzw. CNG-Verfechter kann nach Bettelei einen Vorführwagen bekommen. Irgendwann in ein paar Monaten. Dafür darf er dafür bezahlen.

Ja was für eine Offensive... :lol: :lol: :lol: :lol:
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supercruise
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Beitrag von supercruise » 26.10.2017 22:46


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Bassmann
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Beitrag von Bassmann » 26.10.2017 23:39

@Supercruise:
Da bist Du imho ein klein wenig ungerecht.
Der Diesel mit der riesen Chemiefabrik im Auspuff und dem großen Pipi-Tank hat ja das Potential, ziemlich sauber unterwegs zu sein.
Allein, es fehlt die Versorgung aus nachhaltigen Rohstoffen. Ja, mit Biodiesel geht das, aber mit CNG geht es eben noch besser: Je ha Anbaufläche kann man mit CNG wesentlich mehr Kilometer fahren als mit Biodiesel. Und wenn dann für Biodiesel noch Palmöl mißbraucht wird, ist die Lobhudelei für den Diesel endgültig vor die Wand gefahren.

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Beitrag von supercruise » 26.10.2017 23:51

Und über die Jahrzehnte! wurde bei den europäischen Herstellern in die Diesel-Technologie zig Milliarden investiert, deutlich mehr als bei Otto-Motoren.

Und das ist betrifft nur die aktuelle Diesel-Generation von Daimler. http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 77132.html

Dazu kommen noch mal die Kosten für das Marketing. Wirklich schade um das Geld, Dieselgate in den USA (über 20 Milliarden Dollar Schaden) war da nur der absolute Tiefpunkt.

Reife Leistung!

Mit Diesel habe ich noch niemanden kochen sehen, mit Erdgas schon. Ja woran liegt das nur? :lol: Auch toll, wenn das gesparte Geld beim Diesel-Zapfen mit steigenden Kassenbeiträgen egalisiert wird.

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